Förderung für Lastenräder und E-Lastenräder in Deutschland



Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Antragsberechtige sind:

  • - private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften)
  • - freiberuflich Tätige
  • - Unternehmen mit kommunaler Beteiligung
  • - öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen (ausgenommen: Volkshochschulen)
  • - Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser sowie deren Träger
  • - Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise)

Nicht antragsberechtigt sind Privatpersonen und Vereine (e.V.) sowie Verbände und Weitere.

Mit der ab dem 1. März 2021 geltenden E-Lastenfahrrad-Richtlinie werden die Fördervoraussetzungen für elektrisch betriebene Lastenfahrräder und Lastenanhänger gesenkt. Etliche Modelle, deren Förderung bisher abgelehnt werden musste, sind jetzt förderbar. Unter anderem wurde die Vorgabe für die Nutzlast (= zulässiges Gesamtgewicht – Eigengewicht des Fahrzeugs) von 150 kg auf 120 kg gesenkt. Die Anforderung, dass das E-Lastenrad ein Transportvolumen von mindestens 1 m3 bieten muss, wurde durch eine leichtere Vorgabe ersetzt: Für die Förderfähigkeit muss das Lastenfahrrad lediglich mehr Volumen aufnehmen können, als ein herkömmliches Fahrrad.

Förderanträge können ab dem 1. März gestellt werden. Das BAFA stellt auch für dieses Förderprogramm ein elektronisches Portal zur Verfügung. Die Förderung beträgt 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal 2.500 Euro. Dem Förderantrag muss ein Angebot für das entsprechende E-Lastenfahrrad beigefügt werden. Anders als bei anderen Förderprogrammen müssen Antragstellende mit der Bestellung des E-Lastenfahrrades warten, bis sie den Zuwendungsbescheid des BAFA erhalten haben. Erst danach darf der Kaufvertrag unterzeichnet oder die Bestellung ausgelöst werden.

Bei dem E-Bike bzw. Anhänger muss es sich um eine fabrikneue Anlage in Serienfertigung handeln.
Ausführliche Infos unter www.bafa.de.

Den Antrag finden Sie unter: https://fms.bafa.de/BafaFrame/kleinserien

Förderung durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Antragsberechtige sind:

  • - Unternehmen
  • - Körperschaften des privaten Rechts
  • - Freiberufler
  • - gemeinnützige Organisationen
  • - Kommunen

Gefördert werden neue Elektro-Lastenräder mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h für den Waren-, Material- oder Personentransport oder ein neuer Elektro-Lastenanhänger für Fahrräder.

Die Nutzung muss gewerblich, gemeinnützig, gemeinschaftlich oder kommunal sein.

Die Fördersätze betragen 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 2.500 Euro pro Rad.

Ausführliche Infos unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/elektromobilitaet/foerderung-elektromobilitaet/e-lastenraeder/.  Den Antrag finden Sie unter: https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/elektrolastenrader.html

Förderung durch Kommunen und Städte

Neben dem Bund und den Bundesländern fördern auch viele Kommunen und Städte wie Friedrichshafen, Lindau, München, Stuttgart oder Heidelberg den Kauf eines (E)-Lastenrades. Eine Übersicht über alle Institutionen finden Sie HIER.

NEU: E-Bike- / Elektrozweiradförderung für Junge Leute in Baden-Württemberg

Gerade im Alter zwischen 15 und 21 entscheiden sich viele junge Menschen für ein eigenes Fortbewegungsmittel wie z. B. den Roller oder das Auto. Die Förderung soll hier eingreifen und die Zielgruppe bei der Entscheidung für ein klimafreundliches Fortbewegungsmittel wie z. B. einen E-Roller oder ein Pedelec finanziell unterstützen. Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie unter: https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/elektrozweiradforderung-fur-junge-leute.html

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